Und wenn die Basis falsch ist?

Bevor wir uns über Philosophie, Kunst und Kultur unterhalten können, müssen wir wissen oder auch klären, worauf die (hoffentlich) logische Kette unserer Überlegungen überhaupt aufbaut.

Tun wir dies nicht, bauen wir unsere weiteren Überlegungen auf Sand. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass sie stimmen könnten, ist einfach zu gering. Das ist nun keine Einladung zu spekulieren, Spekulatius, sage ich immer, gibt es nur zu Weihnachten. Mir persönlich sind mit der Zeit alle Dinge und Annahmen suspekt, die sich nicht wissenschaftlich verifizieren lassen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Homöopathie. Denn Homöopathie ist wohl nicht das Eigentliche, ist nicht das, was letztlich wirkt, sondern das ist der Placebo-Effekt. Und den kann man nicht weg diskutieren. Was wirkt, ist möglicherweise der Placebo-Effekt und nicht die Homöopathie.

Logik hat mich schon immer fasziniert, doch es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass konsequente Logik nie ein Problem sein kann, aber die Annahme, auf der sie aufbaut, kann schlicht und einfach falsch sein. Und dann kann die Logik noch so schlüssig sein, das Ergebnis wird falsch sein. Vertraut man alleine auf die Logik, kann man komplett falsch liegen. Und eben auch fatal in die Irre gehen. Und das ist bei allem so, bei wirklich allem. In der Beziehung zu sich wie zu anderen, im Beruf wie im Privatem.

Es betrifft einfach das ganze Leben.