Mein Weg

Während meiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt habe ich mir immer wieder und immer öfter die Frage gestellt, was ein Mensch erlebt haben muss, dass er so geworden ist, wie er oder sie eben geworden ist.

Das hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen und immer grundsätzlichere Fragen zu stellen – vor allem aber, tiefer gehende Antworten zu suchen und zu finden. Und immer wieder war da die Frage:

Wer bin ich eigentlich? Und warum bin ich, wie ich bin?

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich erkannte und akzeptierte: Ich bin was ich denke. Und was ich denke hat damit zu tun, was ich in der Lage bin, wahrzunehmen, heißt, wie ich die Welt sehe. Aber das bedeutet nicht, dass die Welt auch so wäre.